einvernehmliche Scheidung: Wir suchen einen gemeinsamen Anwalt – geht das?


Thomas Richter, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht in München

Bei einer einvernehmlichen Scheidung besteht häufig der Wunsch – mit dem Argument der Kostenersparnis im Sinne einer billigeren oder billigen Scheidung – gemeinsam einen Anwalt aufzusuchen und den Anwalt gemeinsam zu beauftragen. Tatsächlich gibt es für den Anwalt rechtlich nicht die Möglichkeit, beide Parteien gemeinsam zu vertreten, aber es gibt die Möglichkeit, eine Scheidung mit nur einem Anwalt durchzuführen.

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neue Nachrichten:

Neue Anforderungen an die Auswahl eines geeigneten Sachverständigen in Kindschaftssachen

Die neuen Mindestanforderung für die Sachverständigen sind eine psychologische, psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Berufsqualifikation. Pädagogen oder Sozialpädagogen können nur dann berufen werden, wenn sie über eine diagnostische oder analytische Zusatzqualifikation verfügen. Bisher gab es keine förmlichen Anforderungen an die Ausbildung der vom Gericht bestellten Gutachter.

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Neue Rechtsbehelfe im Kindschaftsrecht: Beschleunigungsrüge und Beschleunigungsbeschwerde

Seit dem 15.10.2016 ist das am 14.10.2016 im Bundesgesetzblatt verkündete Gesetz vom 11.10.2016 zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit sowie anderen Änderungen in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wurden zur Beschleunigung der Gerichtsverfahren zwei neue Rechtsbehelfe in das FamFG eingefügt.

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Statistik Ehescheidungen in Deutschland seit 1950

Statistik rechtskräftiger Urteile in Ehesachen: Ehescheidungen Deutschland

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Neue Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2017

Der Mindestbedarf minderjähriger Kinder erhöht sich zum 1. Januar 2017. Die Düsseldorfer Tabelle wird deshalb zum 01.01.2017 geändert. Außerdem steht eine Erhöhung des Kindergeldes an; eine Entscheidung ist für Mitte Dezember 2016 vorgesehen.

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PM BGH – Erste Entscheidung des BGH zum Umgangsrecht des biologischen Vaters nach der gesetzlichen Neuregelung

Nachfolgend wird die Pressemitteilung des BGH zum Beschluss vom 05.10.16 wiedergegeben. Inhaltlich geht es um das gesetzlich verankerte Umgangsrecht des leiblichen Vaters. Dieses ist vergleichweise schwach in § 1686 a Abs. 1 Nr. 1 BGB ausgestaltet. Danach hat, solange die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht, der leibliche Vater, der ernsthaftes Interesse an dem Kind gezeigt hat, ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn der Umgang dem Kindeswohl dient.

Der BGH hat die Anforderungen an diese Prüfung konkretisiert.

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Arbeitsrecht | EuGH: deutsche Regelung (§ 622 II 2 BGB) zur Berechnung von Kündigungsfristen durch Nichtberücksichtigung von Zeiten vor Vollendung des 25. Lebensjahres wegen Diskriminierung nicht mehr anzuwenden.

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Leasingrecht | PM BGH vom 16.06.2010 | Zum Zahlungsverweigerungsrecht des Leasingnehmers nach Rücktritt wegen Mängeln des Leasinggegenstandes

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